DIE "KICKING"-REIHE

Unter der Kicking-Projektreihe werden in Deutschland und Afghanistan regelmäßige Fußballangebote geschaffen, die Kindern und Jugendlichen dabei helfen, Alltagsbelastungen zu verarbeiten, Erfahrungen im Teamwork zu sammeln und langfristig soziale Kompetenzen zu stärken.

Kicking Mazar-i-Sharif

Kicking Mazar-i-Sharif unterstützt seit Juni 2017 Kinder, die zuvor auf dem Staub von Mazar-i-Sharif im Norden Afghanistans Fußball spielten. Die systematische Förderung von Spiel und sportlicher Technik mit passendem Equipment kann die destruierten Alltagsstrukturen der Kinder nachhaltig verändern. Inzwischen nehmen die Jungen an offiziellen Turnieren teil und konnten in kürzester Zeit große Erfolge feiern. Genau diese Erfolgserlebnisse geben den Kindern die Chance, im Team zusammenzuwachsen und an ihre Stärken zu glauben.

Das Projekt ist bis Mitte 2018 gesichert, muss jedoch für langfristige Effekte weiterlaufen und soll auf weitere afghanische Städte ausgeweitet werden – insbesondere für Mädchen! Unterstütze dieses Ziel jetzt mit Deiner Spende!

Kicking Bremen

Kicking Bremen ermöglicht seit Januar 2017 geflüchteten Jugendlichen in Deutschland Momente des Friedens, soziale Inklusion und Gleichstellung zu anderen Jugendlichen. Aus den Teilnehmern des Fußballangebotes wurden Mannschaften für verschiedene Turniere gebildet. Mit großer Euphorie konnten sie bereits Turniere gewinnen. Heute spielen viele dieser Jugendlichen in regionalen Vereinen und meistern die hiesigen gesellschaftlichen Herausforderungen besser. Das Angebot wird weiterhin gerne angenommen, denn es dient über die anfängliche Motivation hinaus als soziale Begegnungsstätte und der Pflege von Freundschaften. Stoße mit Deiner Spende weitere Kicking-Projekte in Deutschland an!

Teamplay for Afghanistan – Nachhaltiger sozialer Wandel durch Sport

Mit Teamplay for Afghanistan soll eine extrakurrikuläre Bildungsplattform entstehen, auf der Sport und Teambuilding durch innovative und spielerische Methoden unter einem Dach vereint und im schulischen Umfeld integriert werden. Ein systematischer Ansatz und die Einbindung akademischer Pädagogen soll 9-12 Jährige dabei unterstützen, die eigene Persönlichkeit zu stärken und ein gesundes Miteinander zu entwickeln. Besondere Bedeutung kommt hierbei der intensiven Förderung von Mädchen zu.

Während den regelmäßigen Reisen in die Heimat stehen stets Gespräche mit Institutionen und möglichen Partnern auf Mansurs Agenda:

  • Dazu zählen das Büro der First Lady Afghanistans
  • Universitäten und Schulen in Kabul
  • die deutsche Botschaft
  • der afghanische Fußballverband
  • TV und Radiosender

Auch in Deutschland führen wir kontinuierlich Gespräche mit Bundesministerien, dem DFB, der Stadt Bremen sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.

Die Basis des Ganzen ist jedoch die nachhaltige finanzielle Sicherung dieses Riesenprojekts. Unterstütze unser Vorhaben jetzt mit Deiner Spende!

Teamplay

1. Deutsche Meisterschaft für Geflüchtete

8 Teams aus sieben deutschen Städten, 80 Spieler, ein Ziel: Der Sieg bei der ersten Deutschen Meisterschaft für Geflüchtete.

Die Tage um Weihnachten und Neujahr können ziemlich trist sein, wenn einen Tausende Kilometer von Familie, Freunden und der vertrauten Umgebung trennen. Im Handumdrehen hat sich das Team der Mansur Faqiryar Foundation, dazu entschlossen, eine Fußballmeisterschaft für Geflüchtete auf die Beine zu stellen und den Jugendlichen damit ein aktionsreiches Jahresende zu ermöglichen. In Bremen ansässig und gegründet von Mansur Faqiryar, ehemaliger Torwart der afghanischen Fußballnationalmannschaft, hat sich die Stiftung die sportgetriebene, nachhaltige soziale Entwicklung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen zum Ziel gesetzt.

Gemeinsam mit dem Landessportbund Bremen e.V. wurde innerhalb kurzer Zeit ein zweitägiger Event geplant und mit großem Erfolg durchgeführt. Einen wichtigen Anteil hierbei hatte die Bundesliga Stiftung, die das Turnier tatkräftig unterstützt hat. Über 120 Teilnehmer und Gäste verfolgten die Meisterschaft mit Begeisterung und erlebten Teamgeist sowie fairen Wettstreit aller Mannschaften hautnah. Im Finale gelang dem Team der Mansur Faqiryar Foundation der Sieg über Ariana Darmstadt. Das Highlight war zweifellos die Medaillen- und Pokalübergabe durch Werder Bremens Stürmer Ousman Manneh, der selbst aus Gambia geflohen ist und für die Jugendlichen als großes Vorbild gilt.

Insgesamt war die Resonanz so hoch, dass unzählige Anfragen nicht berücksichtigt werden konnten und Interessenten aus ganz Deutschland die zweite Auflage jetzt schon kaum abwarten können. Einmal mehr hat der Fußball bewiesen, dass er Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion zusammenbringt und so Grenzen überwindet.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Landessportbund Bremen, bei der Bundesliga Stiftung, der Jugendherberge Bremen sowie allen ehrenamtlichen Helfer*innen für die Unterstützung.